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Ferienorte auf Gran Canaria

San Agustín (Gran Canaria)


San Agustin ist der östlichste der drei Orte Maspalomas, Playa del Inglés und San Agustin, die sich im äußersten Süden von Gran Canaria um die Dünen von Maspalomas erstrecken. In diesen drei Orten findet der Großteil des Tourismus der Insel statt.
Wie die anderen oben genannten Orte hat auch San Agustín keine lange Geschichte. Der Ort entstand nach 1962 auf den Ländereien von Conde de la Vega Grande, dem Landbesitzer, dem zu dieser Zeit große Ländereien im Süden von Gran Canaria gehörten (zur Entstehungsgeschichte siehe Playa del Inglés). Geprägt wird der Ort von vielen Hotels, Apartement- und Bungalowsiedlungen. Anders als im westlich benachbarten Nachbarort Playa del Inglés ist das gesamte Ambiente in San Agustín ruhiger und auch etwas teurer. Dafür gibt es hier keine Einkaufsstraßen und auch weniger abendlichen Trubel.
Wie die genannten Nachbarorte ist San Agustín nicht selbstständig, sondern gehört zur Großgemeinde San Bartolomé de Tirajana.

Playa del Inglés

Playa del Inglés ist der größte Ortsteil von San Bartolomé de Tirajana an der Südküste Gran Canarias. Aufgrund des langen, breiten Sandstrandes mit weitläufigen Dünen bildet er zusammen mit San Agustín und Maspalomas das größte touristische Zentrum Spaniens. Der Ort, der infolge des Tourismus bekannter ist, als die Gemeinde, zu der er nach wie vor gehört, hat 17.158 (2002) Einwohner. Der Ortsname bedeutet übersetzt Strand der Engländer.

Geschichte
Auf den ersten Blick ist das Stadtbild von Hotelanlagen geprägt, die größtenteils in den 60er- und 70er- Jahren erbaut wurden, während der Süden von Gran Canaria für den Massentourismus erschlossen wurde. Der Bauboom hat seinen Ursprung im Jahre 1960. Damals beschloss der Großgrundbesitzer Conde de la Vega Grande, zu dessen Landgut La Elvira große Teile des Inselsüdens gehörten, von dem wachsenden Massentourismus zu profitieren, der zu dieser Zeit bereits auf dem Festland von Spanien und den Balearen zu florieren begann. An Gran Canaria mit Ausnahme von dem eher traditionellen Tourismus in der Großstadt Las Palmas ging der Boom bis dahin jedoch vorbei. Zu jener Zeit war der Süden von Gran Canaria ein karger, halbwüstenhafter und nur spärlich besiedelter Landstrich, in den sich von Las Palmas aus kaum jemand verirrte. Aufgrund des Maspalomas Costa Canaria genannten Bebauungsplans begannen jedoch im Oktober 1962 die Bauarbeiten, welche die gesamte Gegend für immer verändern würden:
Für die Südspitze der Insel sah der Bebauungsplan insbesondere vier Siedlungskerne vor: Zunächst drei weit überwiegend für Ferienanlagen vorgesehene Orte namens Playa del Inglés, etwas weiter östlich davon San Agustín sowie Maspalomas weiter südwestlich am alten Leuchtturm. Eine weitere neue Siedlung stellt San Fernando dar, welches sich unmittelbar nördlich an Playa del Inglés anschließt und vorwiegend für Spanier gedacht war, welche in den zu erbauenden Ferienanlagen arbeiten würden. Von diesen Siedlungen ist Maspalomas die einzige, welche ganz ansatzweise einen historischen Kern vorweisen kann.
Insbesondere in Playa del Inglés ist trotz verschiedener späterer Änderungen des Bebauungsplanes noch gut die differenzierte Gestaltung einzelner Straßen und Teilen der Siedlung zu erkennen. So sind einige Straßen (z.B Avenida de Tirajana) gezielt als Einkaufsstraßen mit vielen Geschäften und mehrgeschossiger Hotelbebauung geplant gewesen. Dazwischen und besonders am westlichen und südöstlichen Ortsrand befinden sich mehrere Viertel, in denen eine lockere, stark durchgrünte Bebauung mit Gärten und freistehenden Bungalows im spanischen Stil vorherrscht. Die Qualität des Gesamteindrucks wurde in späteren Jahren allerdings dadurch gemindert, dass vorwiegend in Norden von Playa del Inglés bei Hotelneubauten die Anzahl der Stockwerke deutlich erhöht wurde.
Trotzdem hebt sich Playa del Inglés von vergleichbaren Orten wie z.B. Benidorm oder Torremolinos immer noch zum einen durch eine deutlich geringere Bebauungsdichte ab, als auch dadurch, dass selbst die höchsten Gebäude noch weit niedriger sind als in den genannten Orten.

Besonderheiten
Religiöses Zentrum von Playa del Inglés ist das Centro Ecuménico (Ökumenisches Zentrum), welches 1970 erbaut wurde und vornehmlich der katholischen und evangelischen Touristenseelsorge dient.
Südlich von Playa del Inglés befindet sich das Dünengebiet von Maspalomas, dass sich bis zum Feuchtgebiet der Lagune El Charco hinzieht. Nachdem das Dünengebiet in früheren Jahren mehrere Male wegen der wachsenden Bebauung, aber auch zugunsten des Golfplatzes Campo de Golf verkleinert wurde, steht es seit 1987 unter Naturschutz.

Einkaufen In Playa del Inglés gibt es viele Möglichkeiten zum Einkaufen. Eine große Anzahl von Geschäften findet sich auf der Avenida de Tirajana und der Avenida de Alfereces Provisionales. Darüber hinaus gibt es über den Ort verstreute Shoppingcenter, wie z.B. "Cita", "Kasbah", "Yumbo" und "Metro". Das Warenangebot in den genannten Bereichen zielt weitgehend auf den normalen touristischen Bedarf ab, d.h. Supermärkte bieten typische mitteleuropäische bzw. britische Lebensmittel an, dazu gibt es Strandartikel und Souvernirs. Wer spanische bzw. kanarische Lebensmittel sucht, geht eher in die Märkte oder Supermärkte in San Fernando.

Verwaltung
Playa del Inglés gehört wie San Agustin und Maspalomas zur Großgemeinde San Bartolomé de Tirajana. Der im Gegensatz zu den neuen Orten an der Küste historische Ort liegt 23 Kilometer nördlich im Hinterland. Da sich wegen der anhaltenden Bebauungstätigkeit der letzten 40 Jahre der Bevölkerungsschwerpunkt der Gemeinde aber längst an die Küste verlagert hat, befinden sich seit einigen Jahren auch die örtlichen Behörden, wie die Gemeindeverwaltung, die lokale Polizei sowie das Amtsgericht in Maspalomas.

Maspalomas

Geografie Maspalomas liegt an der Südspitze der kanarischen Insel Gran Canaria. Der Ort liegt an der Küste des Atlantiks. Im östlichen Teil wird er durch die Dünen von Maspalomas vom Meer getrennt. Maspalomas besteht zum Großteil aus Ferienanlagen und der dazugehörigen Infrastruktur. Der Ort gliedert sich in folgende Teile:

El Oasis: südlichster Teil, bestehend aus dem Faro (Leuchtturm) sowie den ältesten Ferienanlagen (1960er-Jahre)
Meloneras: südwestlicher Teil, bestehend aus größeren Hotelanlagen, erbaut seit 2000.
Campo International: Mitte und östlicher Teil, bestehend meist aus Bungalowanlagen, erbaut zwischen 1980 und 1995
Sonnenland: Nordwestlicher Teil von Maspalomas, erbaut in den 1980er-Jahren, kleinere und mittlerweile auch schon das eine oder andere größere Hotel
El Hornillo: im Westen des Ortes gelegen, Wohnort von wohlhabenderen Einwohnern, z.B. Hotelmanagern.
El Tablero: Nördlicher Teil, bereits auf der Nordseite der Autobahn, Wohnort vieler Hotelangestellten.
Die Dünen im Südosten von Maspalomas sind etwa 6 km lang und 1 bis 2 km breit. In den Dünen liegt das einzige offizielle FKK-Gebiet Gran Canarias. Am Leuchtturm liegt eine Oase, in der zahlreiche Wasservögel brüten. Sie steht ebenso wie die Dünen seit 1987 unter Naturschutz.
Östlich geht Maspalomas direkt in Playa del Ingles über. Beide Orte gehören zur Gemeinde San Bartolome de Tirajana.

Geschichte
Maspalomas ist der älteste Ferienort an der Südküste Gran Canarias. Der Name bedeutet viele Tauben. Der 68 Meter hohe Leuchtturm El Faro wurde bereits im 19. Jh. errichtet.

Wirtschaft und Verkehr
Maspalomas ist vom Tourismus geprägt. Der Ort besitzt keine anderen Wirtschaftszweige. Es gibt viele Einkaufszentren und Vergnügungsparks.
Maspalomas ist durch die Inselautobahn (GC-1) und durch Buslinien mit dem Flughafen und der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria verbunden.

Puerto Rico (Gran Canaria)

Puerto Rico ist ein reiner Touristenort im Südwesten der Insel Gran Canaria, Kanarische Inseln, die zum Königreich Spanien gehört. Anfang der siebziger Jahre sind hier die ersten Appartement-Hochhäuser in die Hänge gebaut worden. Ursprünglich bestand der Barranco nur aus Geröll. Der Ort ist mittlerweile bis in die beiden Seitentäler hineingewachsen. Die geschützte Lage in der Bucht sorgt häufig für Windstille.
Puerto Rico ist touristisch gut erschlossen und für Familien mit Kindern gut geeignet. Von hieraus kann man mit Linienschiffen nach Puerto de Mogan (30 Min.) und Arguinegin (20 Min.) fahren. Alle Wassersportarten sind im Angebot.
Puerto Rico liegt an einer Bucht, in der man eine Hafen und einen künstlichen Strand gebaut hat. Um den Hafen und den Strand herum befinden sich die Läden für die Touristen und die Buslinien nach Maspalomas und Las Palmas. Die Hotels wurden an die steilen Hänge der Berge um die Bucht herum gebaut.
Richtung Westen hat man zusätzlich den Strand von Amadores aufgeschüttet, der wie der Strand von Puerto Rico von Buhnen geschützt wird. Hier hat man ein weiteres Touristenzentrum gebaut, das seit der Entstehung des Strandes im Jahr 1999 beständig wächst. In der Werbung dichtet man dem Strand ein Hawaii-artiges Flair an. Immerhin bietet dieser Teil von Puerto Rico keinen großartigen Maspalomas Flair mit deutschen Supermärkten an jeder Ecke, sondern ist etwas beschaulicher. Auch in den Hotels ist es spätestens um 24:00 Uhr ruhig.

Puerto de Mogan

Puerto de Mogan ist ein Hafenort im Süden der Insel Gran Canaria. Der Ort hat sich um den Hafen von Mogán gebildet. Wer fernab der Touristenmetropolen einen ruhigen Platz zum Erholen sucht, ist hier genau richtig. Nicht umsonst wird Puerto de Mogan oft als der schönste Touristenort der Insel bezeichnet. Leider wurde auch hier in den letzten Jahren sehr viel gebaut, wobei man sich aber Mühe gibt, den Charme von "Klein Venedig", wie Puerto de Mogan oft genannt wird, zu erhalten.
Die Regierung von Gran Canaria hat verboten, direkt in Puerto de Mogan Häuser zu bauen, die mehr als zwei Stockwerke hoch sind. Damit sollte der Ruf beibehalten werden, Puerto de Mogan sei ein malerisches Fischerdorf, das in seinem Ursprung trotz Tourismus weitgehend erhalten geblieben ist.
Aus Puerto Rico und Arguinegin legen im schnellen Takt Fährschiffe an, der künstliche Hafen steht voll mit Luxus-Booten und rund um den Hafen wird in den Restaurants neben Fisch aus der Umgebung auch Fast-Food angeboten. Der freitägliche Markt im Ort ist bei Touristen sehr beliebt, und ist daher auf eben diese Touristen abgestimmt. Direkt neben Puerto de Mogan wurde ein künstlicher Strand angelegt, um den man relativ dezente Hotelanlagen gebaut hat.
Den Namen "Klein Venedig" trägt Puerto de Mogan auf Grund der zahlreichen Kanäle, die vom Hafen in den Ort führen. Auch die zahlreichen kleinen Gassen, die sich durch den Ort ziehen, tragen zu dem Erscheinungsbild bei.
Von Las Palmas erreicht man Puerto de Mogan, indem man die Autobahn bis zu ihrem Ende in Puerto Rico nach Süden fährt und dann der Küstenstraße in Richtung Westen folgt. Nach einigen Kilometern erreicht man Puerto de Mogan. Außerdem kann der Ort durch diverse Buslinien erreicht werden, oder man benutzt die angesprochenen Fährverbindungen.

Arguinegin

Arguineguín oder Arguinegin (in der Sprache der Guanchen "Stilles Wasser") ist eine Ortschaft auf Gran Canaria, Spanien.
Der Ort liegt an der Autobahn südlich von Las Palmas an der Südküste der Insel zwischen den Orten Maspalomas und Puerto Rico. Zwar hat Arguinegin auch einen Strand und einen Yachthafen, allerdings ist der Tourismus hier noch nicht so ausgeprägt wie in den genannten Nachbarorten.
Wahrzeichen von Arguinegin ist eine riesige Zementfabrik, die an der Küste errichtet wurde und von weit her zu erkennen ist.
Der Alltag spielt sich meistens im Hafen ab, von dort fahren Schiffe nach Puerto de Mogan und Puerto Rico. Hier liegen auch die Docks und in den angrenzenden Hallen werden die gefangenen Fische verarbeitet.
Der Fußballspieler Juan Carlos Valerón stammt aus dieser Stadt.

Las Palmas de Gran Canaria

Die Stadt Las Palmas de Gran Canaria auf Gran Canaria ist mit 378.628 Einwohnern (2005) die größte Stadt der Kanarischen Inseln. Sie ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Las Palmas. Maßgeblich geprägt wird sie durch ihren Hafen, der der zweitgrößte am Atlantik ist. Zu den Nachbargemeinden zählen Santa Brígida im Süden und Arucas im Westen.
Die Gemeinde erstreckt sich über 100,55 km² auf einer durchschnittlichen Höhe von 8 m über dem Meeresspiegel.
Berühmte Bauwerke in der Altstadt von Las Palmas, der „Vegueta“, sind die fünfschiffige Kathedrale Santa Ana aus dem Jahre 1497, die Sitz des Bischofs der Kanarischen Inseln ist, und die „Casa Colón“, ein prachtvoller Kolonialbau, in dem das Kolumbus-Museum untergebracht ist.
Weitere Museen in der Stadt sind das „Museo Canario“ mit seiner Sammlung altkanarischer Fundstücke, das „Museo Néstor“, das sich den Werken des kanarischen Malers widmet, die „Casa Museo Pérez Galdós“ mit Werken des berühmten Schriftstellers, das Wissenschaftsmuseum „Museo Elder“ am Parque Santa Catalina und das renommierte Zentrum für Moderne Kunst - Centro Atlántico de Arte Moderno - dessen wechselnde Ausstellungen Künstlern aus aller Welt ein Forum geben.
Die Strandpromenade von Las Palmas, der „Paseo de las Canteras“, zählt zu den schönsten Stadtstränden der Welt. Am nördlichen Stadtausgang befindet sich das 1997 errichtete „Auditorio Alfredo Kraus“, ein modernes Konzerthaus direkt am Meer, das nach dem in Las Palmas geborenen Tenor Alfredo Kraus benannt ist. Weitere berühmte Söhne der Stadt sind der Schriftsteller Benito Pérez Galdós, der auch als „spanischer Balzac“ bezeichnet wird, und der Maler Manolo Millares Sall.
Der touristisch wertvolle Stadtkern wurde vor einigen Jahren verkehrstechnisch entlastet. Neben dem Tunnel, der die ehemals einzige Verbindungsstraße zwischen Süden und Norden, die Avenida Marítima, mit der Nordautobahn verbindet, sorgt seit 2004 die neue Umgehungsstraße dafür, dass der Durchgangsverkehr an Las Palmas vorbeiführt und so die Belastung der Innenstadt weiter abnimmt.
In Las Palmas ist es häufig stark bewölkt. Dieses klimatische Phänomen, das von den Einheimischen als „Panza de burro“ bezeichnet wird, hat dazu geführt, dass sich der Tourismus von der Hauptstadt in den Süden Gran Canarias verlagert hat und sich heute nahezu ausschließlich auf Maspalomas und die Costa Mogán konzentriert. Wenn im Süden die Sonne scheint, kann es in Las Palmas regnen. Las Palmas hat mit Abstand die meisten Regentage der ganzen Insel.
Im Februar versinkt die Stadt alljährlich in einem wochenlangen Karnevalstaumel, der „Carnaval“ wird mit großem Aufwand gefeiert. Auch auf diesem Gebiet macht sich eine gewisse Konkurrenz zwischen Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife, der Hauptstadt der Nachbarinsel Teneriffa, bemerkbar. Dieser alte Streit um die Vorherrschaft auf dem kanarischen Archipel wird als „Pleito Insular“ bezeichnet.

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